Inneres Kind
Die Reise zum inneren Kind
Ihr habt uns vergessen, doch wir sind immer noch da. Ihr habt uns eingesperrt und findet nun den Schlüssel nicht mehr. Ihr wollt tanzen und wisst noch nicht mal wie man singt Ihr wollt lachen und könnt nicht mal Tränen weinen. Wer ist hier arm? Das Kind im Gefängnis, oder der Erwachsene in Freiheit? Wir sind der Schlüssel. Mit unserer Energie lässt sich jede Tür öffnen. Spielen bedeutet Hingabe an den Moment und an das Leben. Wo gibst Du dich hin? Leben ist Hingabe an den Tanz der Schöpfung Liebe ist Vertrauen in die Liebe der Menschen Lust ist die Freude an der Entdeckung Lachen ist die überschäumende Freude des Moments Und Kinder sind der Spiegel Gottes Mit den Augen der Kinder zu sehen macht die Welt bunter Mit den Herzen der Kinder zu fühlen öffnet uns für die Liebe Ein Collier aus Butterblumen zeigt uns den Wert edelsten Geschmeides Ein Regenbogen am Himmel ist eine Treppe zu Gott Kinder erschaffen jede Minute neue Welten, Welten voller Magie, Feen und zauberhaften Drachen. Welten voller Zuckerwatte und Liebesperlen, In den Welten der Kinder endet alles positiv Kinder kopieren die Welt der Erwachsenen. Beim Krank spielen wird jeder geheilt Bei Papa und Mama spielen wird jeder umsorgt. Sie zeigen uns im Spiel, wie unsere Welt sein sollte und wir belächeln sie und sagen „es sind halt Kinder? Wer sagt, welche Welt nun wirklich die bessere und realere ist. Unsere Welt oder die bunte Welt der Kinder Vielleicht halten Sie uns den wahren Spiegel vor, doch wir sind zu müde um hin zu schauen. Wann haben wir aufgehört mit den Tieren zu sprechen, mit den Feen zu Spielen mit den Blumen zu sprechen und mit dem Einhorn über die Wolken zu reiten? Wann haben wir das letzte Mal die Hände in kindlichem Glauben gefaltet und gesagt: „Lieber Gott, ich hab Dich lieb“ und unseren Engel gebeten: Behüte mich auf allen Wegen. Warum gehen wir unsere Wege heute alleine, unsere Engel sind immer noch bei uns und Gott hat uns immer noch lieb und unser Kind ist immer noch da. (Gedicht von Amara) Manche Menschen halten irgendwann im Leben inne und fragen sich, was sie da eigentlich leben. Irgendwie schmerzt der Prozess des Lebens. Er fühlt sich kalt und leer an und man sitzt dort und überlegt, warum man sich so schlecht fühlt. Es gibt keine richtige offenen Wunde, auf die man den Finger legen könnte. Man kann nicht einfach ein Pflaster holen und alles ist gut.
Nein, dieses Problem liegt tiefer und bis uns wirklich klar ist, was mit uns passiert ist, sind viele Jahre vergangen und wir sind meist weit über vierzig, wenn wir innehalten und uns dem Fehlen von etwas bewusst werden. Doch was fehlt uns? Unser Leben läuft doch in guten Bahnen. Unsere Kinder sind fast schon groß. Wir haben uns im Job etabliert und leben innerhalb unserer selbst festgesetzten Routine Tag für Tag. Eines Tages stehen wir auf und alles ist anders. Das Leben, auf das wir stolz sind und dass wir uns selbst gezimmert haben schmeckt auf einmal bitter und schal. Wir halten inne und fragen uns: „Ist das jetzt alles?“
Wo ist das Lachen in unserem Leben? Wo ist die Liebe in unseren Beziehungen? Wo ist die Freude in unserem Tag? Wo ist Zeit für Entdeckungen und neue Erfahrungen? Wo ist unser Leben?
Und der Weg, der sich vor uns auftut, scheint ein Weg des Herbstes zu sein. Voller abfallender Blätter und wir denken: “Was passiert, wenn alles kahl ist?
Werden wir dann vor Kälte erstarren? Kommt überhaupt noch einmal ein Frühling voll überschäumenden leben? Spüren wir noch einmal die Wärme der Sonne in unseren Beziehungen? Können wir noch einmal ins Meer der Freiheit eintauchen?
Dabei geht es nicht um die komplette Zerstörung des eigenen Lebens. Es gert darum, diese Momente wieder in den eigenen Lebensprozess zu integrieren. Der Sinn ist auf die Reise zu gehen und die einzelnen Stationen zu besuchen, an denen wir diese Energien verloren haben, das ist Sinn und Zweck dieses Workshops.
Termin: 16. und 17. Oktober 2010 Samstags und Sonntags jeweils von 10 – 17 Uhr
Kosten: Der Seminarpreis beträgt 245 Euro Seminarort:
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